Zeichen für Toleranz und Vielfalt setzen

Zum Wochenende des Christoper Street Day Wochenende in Frankfurt hängt seit einigen Jahren eine Regenbogenflagge, gehisst am Bad Vilbeler Dortelweiler Rathaus. So auch in 2025.

Myriam Gellner, Fraktionssprecherin und Stadtverordnete der GRÜNEN in Bad Vilbel: „Wir sehen in diesem Akt ein wichtiges Zeichen der städtischen Unterstützung für gesellschaftliche Vielfalt und ein Symbol für die Sichtbarkeit von queerem Leben in unserer Kommune. Gerade in den heutigen Zeiten ist es wichtiger denn je, aus der Zivilgesellschaft heraus ein klares Bekenntnis der Anerkennung gleichberechtigter Lebensrealitäten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie weiteren queeren Menschen (LSBTIQ*) zu geben.“ Und sie meint weiter: „Auf kommunaler Ebene geht es uns um den fortwährenden Einsatz für und die Absicherung von Angeboten u.a. von queerer Sozialarbeit, die vor Ort aktuell im Schwerpunkt die Förderung von Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern mit queeren Kindern und für Jugendliche beinhaltet.“ Beides ist, auf Nachfrage der GRÜNEN beim Sozialdezernat der Stadt, inzwischen gegeben und Bestandteil im sozialen Angebot der Stadt. Dies war nicht immer so. Darüber hinaus hat sich gerade erst kürzlich eine Bad Vilbeler Selbsthilfegruppe „Wir sind queer“, mit geplanten Treffen im Haus der Begegnung, formiert.

Ihr Fraktionskollege Arebs Stettin begrüßt dies und führt aus: „Die Schaffung und die Beanspruchung von sicheren Räumen wie bei diesem neuen Begegnungs- und Vernetzungsangebot der Fall, ist gerade in den heutigen Zeiten, die geprägt sind von zunehmender Homophobie und Queerfeindlichkeit, wichtig.“ Beide Kommunalpolitiker und weitere GRÜNE Mitglieder vom Ortsverband planen die Teilnahme an der 1. Wetterauer CSD-Demonstration am 23.8.2025 in Friedberg. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: Vielfalt leben, Vielfalt lieben. Monika Rickert vom Parteivorstand GRÜNE des Ortsverband Bad Vilbel betont: „Für uns ist die Teilnahme an diesem Event wichtig, um ein klares Signal gegen Hass und Ausgrenzung zu setzen. Wir begrüßen es, dass nun auch im Wetteraukreis eine solche öffentliche Parade stattfindet und hoffen auf eine Vielzahl von Unterstützer*innen an diesem Tag für die Veranstalter.“